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14.10.2013
Spielen macht Schule - Grundschule Vinkenberg gewinnt beim bundesweiten Wettbewerb

Die Grundschule Vinkenberg hat bei der jährlichen Ausschreibung der Initiative "Spielen macht Schule" eine Spieleausstattung in einem Gesamtwert von über 2.400 Euro gewonnen. Das originelle und gut durchdachte Konzept der Schule zur spielerischen Förderung hat die Fachjury des bundesweiten Wettbewerbs überzeugt. Kinder, Eltern und Lehrerinnen freuen sich über pädagogisch wertvolle Spiele sowie Experimentierkästen und Konstruktionsspielzeug. Die Anlieferung der vielen großen Pakete bekannter Spielehersteller gab den Kindern der Vinkenbergschule in den letzten Wochen häufig Anlass zum Rätseln. Doch erst am Montag, 14.10.2013 wurde das Geheimnis um die vielen Pakete gelüftet. In feierlichem Rahmen erklärten Frau Vogl und Frau Franz der begeisterten Schülerschaft die Pläne für die Einrichtung eines schulinternen Spielezimmers. Neugierig wurden alle Pakete mit 96 Spielsachen in der Gemeinschaft von Kindern, Eltern, Lehrerinnen und Schulförderern ausgepackt und bestaunt. Und schon die letzten Tage vor den Herbstferien stehen ganz unter dem Motto: "Spielen macht schlau!"

Seit 2007 macht es sich der Verein "Mehr Zeit für Kinder" und das ZNL "Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen" gefördert von den Kultusministerien mit der Initiative "Spielen macht Schule" zur Aufgabe, dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien entgegenzuwirken.

"Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel", so Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ZNL Ulm. Dieser Auffassung kann sich Michaela Franz, von der Schulleitung mit ihrem Kollegium nur anschließen; längst ist die spielerische Förderung Bestandteil des pädagogischen Konzepts. Umso mehr freut man sich an der Grundschule Vinkenberg, dass es durch die gewonnene Spieleausstattung ermöglicht wird, ein neues Spielezimmer in der Schule einzurichten und die vorhandenen Bestände an Spielen für den Förderunterricht sowie die Freiarbeit in den Klassen aufzustocken. Bis zu ihrem Umzug nach Kirchende werden die 74 Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern und Lehrerinnen das zertifizierte Spielkonzept umsetzen und erproben, um es am neuen Schulstandort weiter ausbauen zu können.    

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